Artikel zur Langlebigkeit

Curcumin schützt vor durch blaues Licht verursachten Netzhautschäden

Curcumin schützt vor durch blaues Licht verursachten Netzhautschäden
  • Blaues Licht ist schädlich für RPE-Zellen (retinales Pigmentepithel). RPE-Schäden sind mit Sehverlust und Sehstörungen verbunden. 

  • Ein Metabolit von Curcumin namens Hexahydrocurcumin (HHC), der in RPE-Zellen (sowohl beim Menschen als auch bei der Maus) vor Schäden durch blaues Licht schützt. 

  • HHC förderte die Autophagie, reduzierte oxidativen Stress und kehrte den durch blaues Licht verursachten RPE-Zelltod wirksam um.

Diese Studie wird in der Zeitschrift veröffentlicht Phytomedizin im Februar 2023: 

Studienauszug (Abstract):

Hintergrund: Wir haben zuvor gezeigt, dass blaues Licht retinale Pigmentepithelzellen (RPE) und die ihnen zugrunde liegenden Mechanismen schädigen kann. Wir fanden heraus, dass Hexahydrocurcumin (HHC), ein Metabolit von Curcumin, einen besseren Netzhautschutz bietet als Curcumin. Die beteiligten Mechanismen bleiben jedoch unklar.

Methoden: Indem menschliche ARPE-19-RPE-Zellen und primäre RPE-Zellen der Maus blauem Licht ausgesetzt wurden, wurden die intrazellulären Mechanismen von HHC in Zellen untersucht, einschließlich der Proliferation von RPE-Zellen und der Auswirkungen von HHC auf die Aktivierung intrazellulärer Schutzmechanismen und verwandter Faktoren. Die RNA-Sequenzierung der nächsten Generation (NGS) enthüllte die zugrunde liegenden Mechanismen, die an der Induktion und Regulierung der HHC-Behandlung nach der Exposition gegenüber blauem Licht beteiligt sind.

Ergebnisse: HHC förderte die Autophagie, indem es den autophagischen Fluss steigerte, oxidativen Stress und endoplasmatischen Retikulum (ER)-Stress reduzierte und den durch blaues Licht verursachten Zelltod wirksam umkehrte. Auf RNA-Sequenzierung basierende bioinformatische Ansätze analysieren HHC-vermittelte zelluläre Prozesse umfassend.

Abschluss: Unsere Ergebnisse klären die Mechanismen von HHC gegen Blaulichtschäden in RPE-Zellen auf und sind für die Entwicklung natürlicher, auf Metaboliten basierender präventiver Medikamente oder funktioneller Lebensmittel von Vorteil.



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