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Regelmäßiger Kaffeekonsum kann vor einem kognitiven Verfall schützen

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  • Mäßiger Kaffeekonsum (3-5 Tassen pro Tag) wird mit einer Verringerung neurodegenerativer Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson in Verbindung gebracht.

  • Zu den wohltuenden Eigenschaften von Kaffee gehören Koffein, Polyphenole, Antioxidantien und sekundäre Pflanzenstoffe.

  • Männer könnten im Hinblick auf die Parkinson-Krankheit stärker profitieren, da eine postmenopausale Östrogenergänzung mit dem Koffein konkurrieren kann.

Dieser Artikel wurde auf EurekAlert.org veröffentlicht.

Ein neuer Bericht von ter Institut für wissenschaftliche Information über Kaffee (ISIC) hunterstreicht die potenzielle Rolle des Kaffeekonsums bei der Verringerung des Risikos neurodegenerativer Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson.

Zum ersten Mal in der Geschichte können die meisten Menschen damit rechnen, über 60 Jahre alt zu werden, doch mit zunehmendem Alter steigt das Risiko für Krankheiten und Behinderungen. Schätzungen zufolge wird die Zahl der Alzheimer-Patienten weltweit von heute 47 Millionen auf 75 Millionen im Jahr 2030 und auf 132 Millionen im Jahr 2050 ansteigen.

Die Parkinson-Krankheit, die zweithäufigste altersbedingte neurodegenerative Erkrankung, betrifft weltweit 7 Millionen Menschen. Untersuchungen haben ergeben, dass der Lebensstil ein wichtiger Teil des Risikos für neurodegenerative Erkrankungen sein könnte, für die es derzeit keine heilende Behandlung gibt.

Der neue Bericht, verfasst von außerordentlicher Professorin Elisabet Rothenberg von der Universität Kristianstad, erörtert die Rolle von Nahrungsbestandteilen, einschließlich Kaffee und Koffein, bei der Verringerung des Risikos neurodegenerativer Erkrankungen.

Der Bericht befasst sich mit den Mechanismen, die an den positiven Zusammenhängen zwischen Kaffee und Alzheimer- und Parkinson-Erkrankungen beteiligt sind und noch nicht vollständig verstanden sind. Die Rolle von Koffein und anderen im Kaffee enthaltenen pflanzlichen Verbindungen wie sekundären Pflanzenstoffen und Polyphenolen ist von besonderem akademischen Interesse.

Zu den wichtigsten im Bericht hervorgehobenen Forschungsergebnissen gehören:

  • Ernährungsgewohnheiten können einen Einfluss auf das Risiko für die Entwicklung neurodegenerativer Erkrankungen haben
  • Kaffeekonsum kann dazu beitragen, das Risiko neurodegenerativer Erkrankungen zu verringern oder die Symptome zu lindern
  • In Anbetracht der Parkinson-Krankheit könnten Männer vom Kaffeekonsum stärker profitieren als Frauen, möglicherweise weil Östrogen mit Koffein konkurrieren könnte
  • Für ein besseres Verständnis der Zusammenhänge sind weitere Untersuchungen erforderlich

Dieser Bericht wurde veröffentlicht in Institut für wissenschaftliche Information über Kaffee (ISIC) im Dezember 2019.

 



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