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Studie zeigt, dass Zimtpräparate die Blutzuckerkontrolle verbessern

studie zeigt, dass Zimtpräparate den Blutzuckerspiegel verbessern
  • Eine kleine Studie ergab, dass die Einnahme von 500 mg Zimt dreimal täglich über 12 Wochen zu einer verbesserten Blutzuckerkontrolle bei Menschen mit Prädiabetes führte.

  • Zimt könnte eine einfache Ergänzung sein, um das Fortschreiten von Prädiabetes zu Typ-2-Diabetes zu verlangsamen. 

Dieser Artikel wurde auf EurekAlert.org veröffentlicht: 

Zimt verbessert die Blutzuckerkontrolle bei Menschen mit Prädiabetes und könnte das Fortschreiten von Typ-2-Diabetes verlangsamen, so eine neue Studie, die in der Fachzeitschrift veröffentlicht wurde Zeitschrift der Endocrine Society.

Schätzungen zufolge leiden fast 90 Millionen Menschen in den Vereinigten Staaten an Prädiabetes, der auftritt, wenn der Blutzuckerspiegel über dem Normalwert liegt und häufig zu Typ-2-Diabetes führt. Die Identifizierung von Strategien zur Verhinderung des Fortschreitens von Prädiabetes zu Typ-2-Diabetes ist eine Herausforderung, aber dennoch wichtig für eine große Bevölkerung.

„Unsere 12-wöchige Studie zeigte positive Auswirkungen der Zugabe von Zimt zur Ernährung auf die Stabilisierung des Blutzuckerspiegels bei Teilnehmern mit Prädiabetes“, sagte der korrespondierende Autor der Studie, Dr. Giulio R. Romeo vom Joslin Diabetes Center in Boston, Massachusetts. Diese Ergebnisse liefern die Begründung für längere und größere Studien, um zu untersuchen, ob Zimt das Risiko, im Laufe der Zeit an Typ-2-Diabetes zu erkranken, verringern kann.“

Die randomisierte klinische Studie untersuchte die Auswirkungen einer Zimtergänzung bei 51 Teilnehmern mit Prädiabetes. Die Teilnehmer erhielten 12 Wochen lang dreimal täglich eine 500-mg-Zimtkapsel oder ein Placebo.

Die Forscher fanden heraus, dass Zimtpräparate den abnormalen Nüchternglukosespiegel senkten und die Reaktion des Körpers auf den Verzehr einer Mahlzeit mit Kohlenhydraten verbesserten, die ein Kennzeichen von Prädiabetes sind. Zimt wurde gut vertragen und war nicht mit spezifischen Nebenwirkungen oder unerwünschten Ereignissen verbunden. 

Die Studie wurde im veröffentlicht Zeitschrift der Endocrine Society im Juli 2020. 



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